Die Sonne über Seynako

High Fantasy Abenteuer mit besonderer Magie

Dieser mitreißende High Fantasy Roman ist der erste Band einer entstehenden Dilogie.

 

Der sonnige Frieden Seynakos wird von unerklärlichen Tragödien erschüttert. In Zeiten, in denen selbst die gutmütigsten Untertanen sich in blutdurstige Bestien verwandeln und schwarze Magie über den Köpfen Unschuldiger schwebt, ruht die Hoffnung des Landes auf den Schultern einer jungen Frau.
Als Ausgestoßene geboren und als Auserwählte an den Königshof berufen, fürchtet Azur nichts so sehr wie ihre eigene Bestimmung. Doch als dunkle Mächte alles zerstören wollen, was sie liebt, kann sie nicht länger vor ihrem Schicksal davonlaufen.

 

Von Kindesbeinen an träumt Prinz Alec davon, ein Held zu sein. Doch als die Regentschaft über Seynako endlich an ihn fällt, ist das Land bereits auf dem Weg ins Chaos. Die einzige Hoffnung des verzweifelten Königs ist Azurs magische Gabe, von der niemand so recht weiß, worin sie besteht.

 

Nicht einmal der Seher, der Azur durch seine Prophezeiung in den Mittelpunkt des Krieges gerückt hat, kennt dieses Geheimnis, das über Tod und Leben eines ganzen Volkes entscheiden könnte.

Plötzlich gerät Azur in höchste Gefahr. Alec muss alles aufs Spiel setzen und sich auf eine Reise begeben, die ihn so weit in die verwunschene Wildnis führt, wie keinen Menschen zuvor.

Gemeinsam mit einer Handvoll ungehobelter aber entschlossener Gefährten tritt er eine Mission an, die von erster Stunde an zum Scheitern verurteilt zu sein scheint.
Werden sie es mit wilden Drachen, durchtriebenen Nymphen, zauberkundigen Gestaltenwandlern und vielen anderen magischen Wesen aufnehmen können? Wird es Azur gelingen, ihre besondere Gabe zu finden und das Böse aufzuhalten?

Leserstimmen

5/5
Eine wunderschöne, fesselnde, spannende Story. Ich habe sie wirklich sehr genossen und empfehle sie allen Fans von guten Fantasy-Geschichten gerne weiter.
4/5
Die Story von Azur ist toll und wurde von Kapitel zu Kapitel spannender und interessanter. [...] Ich musste hier auch die ein oder andere Träne vergießen vor allem zum schluss hin konnte ich diese nicht zurück halten. Warum kann ich nicht sagen dafür müsst ihr euch das Buch kaufen und lesen. 😉

Über das Buch

Der High Fantasy Roman Die Sonne über Seynako ist im Eigenverlag als ebook und Taschenbuch erschienen. Die Fortsetzung des Abenteuers ist in Arbeit. Der zweite, finale Teil erscheint voraussichtlich Ende 2020, bis dahin kann Azurs Geschichte als in sich abgeschlossener Roman gelesen und genossen werden.

Seynako ist ein annähernd mittelalterlich, europäisch anmutendes Land im Süden des fantastischen Kontinents. Die Menschen huldigen dem Sonnengott Sol. Jenseits seiner Grenzen existieren magische Wesen, die ihre ganz eigene Vorstellung vom Sinn des Lebens haben…

Hinweis: Die Geschichte enhält keine explizit erotischen Schilderungen, allerdings eingie Kampf- und Gewaltszenen. Ich empfehle das Buch daher nur LeserInnen über 14 Jahren. Ein Fest für alle High Fantasy Liebhaber! Wenn Du immernoch unsicher bist, ob Die Sonne über Seynako sich für Dich als Lektüre eignet, kannst Du hier den Test machen.

Geheimes Wissen über Seynako...

Die Anregung für diesen Roman gab ein lieber Freund und Widmungsträger des Buches. Ohne ihn hätte ich nie angefangen, High Fantasy zu schreiben und die unzähligen Vorzüge dieses zauberhaften Genres nicht kennengelernt. Er ist auch an der Ideenentwicklung für Band 2 beteiligt. Bedankt oder beschwert euch also bei ihm. 😉

Die magischen Wesen, die das Feoras-Gebirge besiedeln, sind auf der Grundlage verschiedener griechischer, schottischer, deutscher und irischer Mythen und Sagen erschaffen worden – der aufmerksame Leser entdeckt aber auch ganz neue Geschöpfe.

Leseprobe

Der metallische Geschmack in Azurs Mund aber warnte sie vor dem, was gleich folgen würde und was sich nicht durch bloßen Willen abwenden ließ. Noch eben war sie mit leicht von sich gestreckten Armen durch die Schwärze getaumelt, im nächsten Augenblick stieß sie mit jemandem zusammen. Wie eine Falle zuschnappt, schnell und erbarmungslos, wurde sie gepackt und war nicht imstande, sich zu befreien, so sehr sie sich auch wehrte. Sie spürte die bestialische Kraft, mit der jemand sie an sich drückte und sie bewegungsunfähig machte. Panisch schnappte sie nach Luft, ein stummer Fisch auf dem Trockenen. In ihrem Mund wurde der Blutgeschmack so unerträglich, dass sie daran zu ertrinken glaubte.

„Du bist also die Auserwählte, von der die Sonnenanbeter sich so viel versprechen.“, sagte eine sonore Stimme und ließ Azur eine Gänsehaut über den Rücken kriechen. Ihr Herz klopfte so schnell, als wolle es sich aus ihrer Brust befreien, wie sie wäre es gern davongelaufen, und ihr Bauch fühlte sich an, als sei er mit Blei gefüllt.

Plötzlich vernahm sie ein Rauschen, von dem sie beinahe vergessen hatte, dass es in ihrer Vision vorgekommen war. Sie hob den Kopf, soweit ihr das in der festen Umklammerung möglich war, und erspähte eine gigantische Feuerfront, die über den Himmel auf sie zukam. Ein erneutes sinnloses Aufbegehren ihrerseits verstärkte den Griff ihres Gegners. „Langsam, Mädchen. Wenn du ohnmächtig wirst, verpasst du das Beste.“

Weinend ob ihrer Machtlosigkeit, beobachtete sie, wie die Feuerfront näher rückte und sich aus dem riesigen Flammenmeer nach und nach einzelne Flämmchen herauslösten. Azur brauchte eine Weile, bis sie die direkt über ihnen schwebenden, geflügelten Wesen erkannte, welche furchterregende Klauen besaßen und Hörner, die mit kreisförmigem Schwung nach hinten gebogen auf ihrer Stirn prangten. Im Maul trugen sie brennende Holzscheite vor sich her.

„Gefallen sie dir?“, fragte ihr Angreifer, sodass sein Atem sich unangenehm in ihrem Nacken kräuselte. „Bei Nacht sind Gargoyles nahezu unbesiegbar. Und wie es den Anschein hat, ist es Nacht in Seynako.“

Azur hatte keine Ahnung, was besagte Wesen sein mochten, aber sie war sich sicher, dass sie in diesem Moment eine große Gefahr für Alec und seine Männer darstellten. In Gedanken betete sie zu Sol dem Sonnengott, er möge die Sonne wieder scheinen und sie die fliegenden Kreaturen verbrennen lassen. Sol erhörte ihre Gebete nicht.

Unvermittelt ließ der Mann sie los, aber bevor sie sich in Bewegung setzen und retten konnte, packte eine Hand ihren Hals. „Du wirst tun, was ich dir sage. Oder das Land mit all seinen Menschen wird noch heute sich selbst verschlingen. Und was wird dann aus dir und dem Prinzen?“ Er brachte sein Gesicht sehr nah an ihres heran, sodass sie in dem schrecklichen Licht, das die brennenden Scheite erzeugten, seine Augen erkennen musste. Ein Blick hinein, der ihr das Gefühl gab, am Rand einer endlos tiefen Klippe zu stehen, und ihr Widerstand zerbröckelte zu Staub.

Nur eine einzige Geste seinerseits brachte die Gargoyles dazu, ihre Krallen zu öffnen.

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